2. April 2012

Bücher-Wunschzettel

Jede Menge Lektüre zum Thema gibt es vom Österreichischen Raumplaner Knoflacher. Wenn also mal jemand nicht weiß, was er mir schenken soll…. 😉

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12. März 2012

SZ: Zugmonitor

SZ: Zugmonitor

Die Bahn kommt. Zu oft zu spät. Die SZ protokolliert Pünktlichkeitsangaben, die der Konzern im Internet macht, seit Spätsommer 2011 in einer riesigen Datenbank. Sie legt die Schwachstellen des Netzes offen – und ermöglicht eine einzigartige interaktive Deutschlandkarte, auf der jeder Nutzer live den Fernverkehr in Deutschland verfolgen kann. Außerdem jede Menge Beiträge zum Thema Bahnfahren.

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11. März 2012

4. März 2012

Radfahren in Holland

Radfahren in Holland ist immer ein Genuss.

Die Holländer sind stolze Radfahrer. Aufrecht sitzen sie, scheinbar im vollen Bewusstsein ihrer eingebauten Vorfahrt, auf den Sätteln ihrer Hollandräder und bewegen sich cool und souverän durch den Verkehr. Doch was so anarchisch aussieht, gehorcht offensichtlich komplizierten Regeln, denn einen Unfall sahen wir nie. Den deutschen Radfahrer erkennt man dagegen sofort. Behelmt sitzt er krumm auf einem Trekkingrad mit 8-förmig gebogenem Gesundheitslenker und bewegt sich zaghaft und unsicher durch den Verkehr, während seine Familie in Entenformation hinter ihm herzuckelt.

Um als Deutscher weniger aufzufallen, sollte man daher einige Punkt beachten:

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2. März 2012

Eine Radfahrertypologie

Nicht alle Radfahrer sind gute Radfahrer. Im Grunde ist es aber gar nicht so schwer: Wenn man erst mal die Radfahrertypologie beherrscht, weiß man sehr schnell, welchen Radfahrern man besser aus dem Weg fährt.

Wie das geht, verrate ich hier:
http://radreisen.wordpress.com/eine-kleine-radfahrertypologie/.

Dir fehlt vielleicht noch ein Typ? Kein Problem.  Die Kommentarfunktion ist Dein Freund.

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1. März 2012

Katzen… äh Kindercontent

Das kleine Werbefilmchen hat alles um gut zu unterhalten. Niedliche Kinder, einen flotten Soundtrack und rasante Fahrten.

(R)Evolutions per Minute: Cargo Bikes in the US – a trailer for the crowdsourced documentary – YouTube

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1. März 2012

Nochmal Prof. Dr. Heiner Monheim

Heiner Monheim ist eigentlich immer eine lesenswerte Quelle. Einfach mal googlen.
In seinem Aufsatz „Verkehr in Deutschland – das Problem der geringen Systemeffizienz und großen Innovationsverweigerung[Pdf, 17 Seiten, 122kb] beschreibt er mögliche Wege aus dem Dauerstau und warum möglicherweise doch nichts draus wird:

Die Aufzählung der Innovationsprobleme zeigt: Mit ein paar technischen Innovationen der Autohersteller lösen wir weder die Klimaprobleme des Verkehrs noch die Effizienzprobleme. Hierfür ist ein weitreichender Reformansatz nötig, der die bestehenden Probleme schonungslos aufarbeitet und unter dem Primat der Effizienzfragen einen neuen Mobilitätsmix für eine nachhaltige, kostensparende, ressourcenschonende, stadt- und umweltverträglliche Mobilitätskultur entwickelt. Dafür ist eine grundlegende und breite Innovationsförderung nötig, weil die manifesten Innovationsbarrieren, die derzeit breiten Fortschritt im Verkehr verhindern, sonst nicht überwunden werden können.

29. Februar 2012

Die Polizei, des Autofahrers Freund und Helfer

Ein Kommentar zum Artikel “Radfahrer stellt Strafanzeige” in DerWesten.

Eigentlich schon erschreckend, dass so etwas überhaupt eine Meldung wert ist. Der Artikel liest sich allerdings eher so, als ob der Radfahrer der Böse sei und so wird es im Allgemeinen wohl auch gesehen. Nach Meinung des Artikelschreibers und/oder der Polizei hätte der Radfahrer schließlich auch in den Graben springen können um den Autofahrer vorbeizulassen, wie es die Fußgänger ja auch machen. Ich glaube kaum, dass die Anzeige irgendetwas gebracht hat.

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29. Februar 2012

Brauchen wir fahrradfreundliche Städte?

Die Arbeitsgemeinschaft “fahrradfreundliche Stadt Unna” feiert ihre ErfolgeZum Teil sicher zu Recht. Es wurde schon einiges erreicht. Aber ist Unna wirklich schon fahrradfreundlich und reicht es überhaupt aus, einfach nur fahrradfreundlich zu sein? 

Viel Geld wurde in die Hand genommen.  Radwege und Abstelleinrichtungen wurden gebaut. Viel Sinnvolles und viel Unsinniges wurde getan.
Ist Unna schon eine fahrradfreundliche Stadt? Woran macht man Fahrradfreundlichkeit fest?

Ist Fahrradfreundlichkeit messbar an der Anzahl der neugebauten Fahrradwegkilometer?  Sind Fahrradwege, die nur selten genutzt werden, schon ein Beweis der Fahrradfreundlichkeit? Oder ist nicht die Steigerung des Fahrradverkehrs ein besserer Indikator?

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29. Februar 2012

Oben ohne

Christian schreibt, warum er keinen Helm mehr trägt.

Je mehr Radfahrer freiwillig Helm tragen, desto mehr potenzielle Radfahrer werden abgeschreckt; desto geringer ist die Präsenz der Gesamtheit aller Radler im Straßenverkehr (mit entsprechend steigendem Risiko für die verbleibenden Pedalritter); und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich unbehelmt verunglückte Radler auch bei objektiver Schuldlosigkeit eine Mitschuld anrechnen lassen müssen und dass letztlich auch in Deutschland eine Helmpflicht eingeführt wird.

Die Sache war damals sogar Spiegel-Online einen Artikel wert.

Das diese Argumentation nicht eine aus der Luft gegriffene Spinnerei einiger Forum-Freaks ist, beweist die Geschichte einer Lehrerin, die massiven Ärger mit ihrer Schule bekommen hat, weil sie ohne Helm zur Arbeit gefahren ist. Sie ist mittlerweile nicht mehr an dieser Schule tätig. Die übrigen Lehrer fahren, auch wenn es nur drei Kilometer sind, nun mit dem Auto zur Schule. Mit Helm wollen sie nicht fahren und ohne dürfen sie nicht. So geben sie nun den Kindern ein schlechtes Beispiel um ihnen kein schlechtes Beispiel zu geben.

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